Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 25 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 28 Schüler:innen würden die CDU wählen, 21 die SPD, 20 die FDP und 6 eine der anderen Parteien.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.

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Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 25 + 28 + 21 + 20 + 6 = 100

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 100 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Grüne: 25 100 = 25%

CDU: 28 100 = 28%

SPD: 21 100 = 21%

FDP: 20 100 = 20%

andere: 6 100 = 6%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 320 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 135°

C: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=320 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅320 = 160
B 135 360 = 3 8 3 8 ⋅320 = 120
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅320 = 40

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 20m; 110m; 10m; 100m; 10m

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

20m + 110m + 10m + 100m + 10m = 250m

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 250 5 m = 50m

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 9, ⬜; 4; 2; 5; 6 haben den Mittelwert 5.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

9++4+2+5+6 6 = 5

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

26+ 6 = 5

Wenn wir die Summe im Zähler durch 6 teilen, erhalten wir 5.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 6-fache von 5, also 6 ⋅ 5 = 30 sein, also ...

26 + ⬜ = 30

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 30 - 26 sein muss.

⬜ = 4

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

6€; 15€; 16€; 11€; 19€; 12€; 12€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 6€ und der größte Wert, also das Maximum 19€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 19€ - 6€ = 13€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

6€ + 15€ + 16€ + 11€ + 19€ + 12€ + 12€ = 91€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 91 7 € = 13€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
6€1
15€1
16€1
11€1
19€1
12€2

Der Modalwert ist also 12€, weil er als einziger 2 mal auftritt.