Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 7 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 7 Schüler:innen würden die CDU wählen, 5 die SPD, 5 die FDP und 1 eine der anderen Parteien.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 7 + 7 + 5 + 5 + 1 = 25

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Grüne: 7 25 = 28 100 = 28%

CDU: 7 25 = 28 100 = 28%

SPD: 5 25 = 20 100 = 20%

FDP: 5 25 = 20 100 = 20%

andere: 1 25 = 4 100 = 4%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 16 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 135°

B: 90°

C: 90°

D: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=16 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 135 360 = 3 8 3 8 ⋅16 = 6
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅16 = 4
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅16 = 4
D 45 360 = 1 8 1 8 ⋅16 = 2

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 2400m; 4400m; 8100m; 700m

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

2400m + 4400m + 8100m + 700m = 15600m

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:

Mittelwert m = 15600 4 m = 3900m

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 73, ⬜; 78; 8 haben den Mittelwert 43.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

73++78+8 4 = 43

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

159+ 4 = 43

Wenn wir die Summe im Zähler durch 4 teilen, erhalten wir 43.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 4-fache von 43, also 4 ⋅ 43 = 172 sein, also ...

159 + ⬜ = 172

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 172 - 159 sein muss.

⬜ = 13

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

9€; 12€; 12€; 12€; 9€; 13€; 10€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 9€ und der größte Wert, also das Maximum 13€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 13€ - 9€ = 4€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

9€ + 12€ + 12€ + 12€ + 9€ + 13€ + 10€ = 77€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 77 7 € = 11€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
9€2
12€3
13€1
10€1

Der Modalwert ist also 12€, weil er als einziger 3 mal auftritt.