Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

An einem Sommertag wird an einer Kreuzung in der Stadt eine Verkehrszählung durchgeführt. Dabei werden in einer Stunde 17 Autos mit Verbrennungsmotor, 13 Elektroautos, 13 Fahrradfahrer und 7 Fußgänger gezählt.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Verkehrsteilnehmer in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Verkehrsteilnehmer zusammen und erhalten: 17 + 13 + 13 + 7 = 50

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 50 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Verbrennungsmotor-Auto: 17 50 = 34 100 = 34%

Elektroauto: 13 50 = 26 100 = 26%

Fahrrad: 13 50 = 26 100 = 26%

Fußgänger: 7 50 = 14 100 = 14%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 80 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 135°

B: 90°

C: 90°

D: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=80 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 135 360 = 3 8 3 8 ⋅80 = 30
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅80 = 20
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅80 = 20
D 45 360 = 1 8 1 8 ⋅80 = 10

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 0,8m; 0,6m; 1,1m; 0,3m; 1,2m

Lösung einblenden

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

0,8m + 0,6m + 1,1m + 0,3m + 1,2m = 4m

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 4 5 m = 0,8m

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 93, ⬜; 63; 8 haben den Mittelwert 51.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

93++63+8 4 = 51

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

164+ 4 = 51

Wenn wir die Summe im Zähler durch 4 teilen, erhalten wir 51.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 4-fache von 51, also 4 ⋅ 51 = 204 sein, also ...

164 + ⬜ = 204

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 204 - 164 sein muss.

⬜ = 40

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

12€; 16€; 12€; 8€; 16€; 12€; 8€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 8€ und der größte Wert, also das Maximum 16€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 16€ - 8€ = 8€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

12€ + 16€ + 12€ + 8€ + 16€ + 12€ + 8€ = 84€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 84 7 € = 12€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
12€3
16€2
8€2

Der Modalwert ist also 12€, weil er als einziger 3 mal auftritt.