Aufgabenbeispiele von Daten
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Relative Häufigkeiten
Beispiel:
Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 18 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 21 Schüler:innen würden die CDU wählen, 18 die SPD, 14 die FDP und 9 eine der anderen Parteien.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.
Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 18 + 21 + 18 + 14 + 9 = 80
Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 80 teilen:
Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:
Grüne: = = = 22.5%
CDU: = = = 26.25%
SPD: = = = 22.5%
FDP: = = = 17.5%
andere: = = = 11.25%
Relative Häufigkeiten rückwärts
Beispiel:
(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)
Bei einer Datenerhebung werden 320 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.
Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.
Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:
A: 135°
B: 90°
C: 90°
D: 45°
Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.
Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=320 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:
| Option | relative Häufigkeit | tatsächliche Zahl |
|---|---|---|
| A | = | ⋅320 = 120 |
| B | = | ⋅320 = 80 |
| C | = | ⋅320 = 80 |
| D | = | ⋅320 = 40 |
Mittelwert berechnen
Beispiel:
Bestimme den Mittelwert von: 7; 8; 4; 10; 8; 1; 4
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
7 + 8 + 4 + 10 + 8 + 1 + 4 = 42
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:
Mittelwert m = = 6
Mittelwert rückwärts
Beispiel:
Die Werte 10, ⬜; 4 haben den Mittelwert 12.
Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?
Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:
= 12
Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:
= 12
Wenn wir die Summe im Zähler durch 3 teilen, erhalten wir 12.
Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 3-fache von 12, also 3 ⋅ 12 = 36 sein, also ...
14 + ⬜ = 36
Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 36 - 14 sein muss.
⬜ = 22
Kenngrößen bestimmen
Beispiel:
Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:
220€; 320€; 260€; 260€; 220€; 220€
Minimum und Maximum
Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 220€ und der größte Wert, also das Maximum 320€ ist.
Spannweite
Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 320€ - 220€ = 100€.
Mittelwert
Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:
220€ + 320€ + 260€ + 260€ + 220€ + 220€ = 1500€
... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:
Mittelwert m = € = 250€
Modalwert
Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:
| Zahl | Häufigkeit |
|---|---|
| 220€ | 3 |
| 320€ | 1 |
| 260€ | 2 |
Der Modalwert ist also 220€, weil er als einziger 3 mal auftritt.
