Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Datenerhebung entscheiden sich 54 Personen für Option A, 56 Personen für Option B, 50 Personen für Option C und 40 Personen für Option D.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Optionen in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Personen zusammen und erhalten: 54 + 56 + 50 + 40 = 200

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 200 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

A: 54 200 = 27 100 = 27%

B: 56 200 = 28 100 = 28%

C: 50 200 = 25 100 = 25%

D: 40 200 = 20 100 = 20%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 8 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 135°

B: 135°

C: 90°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=8 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 135 360 = 3 8 3 8 ⋅8 = 3
B 135 360 = 3 8 3 8 ⋅8 = 3
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅8 = 2

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 2; 8; 11; 7; 5; 10; 6

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

2 + 8 + 11 + 7 + 5 + 10 + 6 = 49

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 49 7 = 7

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 1; 5, ⬜; 11; 3 haben den Mittelwert 6.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

1+5++11+3 5 = 6

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

20+ 5 = 6

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 6.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 6, also 5 ⋅ 6 = 30 sein, also ...

20 + ⬜ = 30

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 30 - 20 sein muss.

⬜ = 10

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

1,6€; 0,8€; 1€; 0,8€; 1€; 0,8€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 0.8€ und der größte Wert, also das Maximum 1.6€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 1.6€ - 0.8€ = 0.8€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

1,6€ + 0,8€ + 1€ + 0,8€ + 1€ + 0,8€ = 6€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 6 6 € = 1€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
1.6€1
0.8€3
1€2

Der Modalwert ist also 0.8€, weil er als einziger 3 mal auftritt.