Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

In einer Mensa werden an einem Tag folgende Essen bestellt: 9 mal das Menü1 Maultauschen, 9 mal das Menü2 Spaghetti Bolognese und 7 mal das vegetarische Menü3.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Menüs in Prozent.

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Zuerst addieren wir alle Portionen zusammen und erhalten: 9 + 9 + 7 = 25

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Maultaschen: 9 25 = 36 100 = 36%

Spaghetti Bolognese: 9 25 = 36 100 = 36%

vegetarisch: 7 25 = 28 100 = 28%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 320 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

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Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 135°

C: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=320 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅320 = 160
B 135 360 = 3 8 3 8 ⋅320 = 120
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅320 = 40

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 8m; 1m; 10m; 10m; 11m

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

8m + 1m + 10m + 10m + 11m = 40m

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 40 5 m = 8m

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 4; 6; 1, ⬜; 6 haben den Mittelwert 5.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

4+6+1++6 5 = 5

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

17+ 5 = 5

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 5.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 5, also 5 ⋅ 5 = 25 sein, also ...

17 + ⬜ = 25

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 25 - 17 sein muss.

⬜ = 8

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

1,4€; 1,1€; 1,1€; 1,1€; 1,4€; 1,1€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 1.1€ und der größte Wert, also das Maximum 1.4€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 1.4€ - 1.1€ = 0.3€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

1,4€ + 1,1€ + 1,1€ + 1,1€ + 1,4€ + 1,1€ = 7,2€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 7,2 6 € = 1,2€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
1.4€2
1.1€4

Der Modalwert ist also 1.1€, weil er als einziger 4 mal auftritt.