Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 11 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 12 Schüler:innen würden die CDU wählen, 11 die SPD, 10 die FDP und 6 eine der anderen Parteien.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 11 + 12 + 11 + 10 + 6 = 50

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 50 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Grüne: 11 50 = 22 100 = 22%

CDU: 12 50 = 24 100 = 24%

SPD: 11 50 = 22 100 = 22%

FDP: 10 50 = 20 100 = 20%

andere: 6 50 = 12 100 = 12%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 40 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 90°

C: 45°

D: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=40 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅40 = 20
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅40 = 10
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅40 = 5
D 45 360 = 1 8 1 8 ⋅40 = 5

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 700; 600; 500; 700; 600; 500

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

700 + 600 + 500 + 700 + 600 + 500 = 3600

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 3600 6 = 600

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 2; 6, ⬜; 3; 6; 9; 1 haben den Mittelwert 4.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

2+6++3+6+9+1 7 = 4

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

27+ 7 = 4

Wenn wir die Summe im Zähler durch 7 teilen, erhalten wir 4.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 7-fache von 4, also 7 ⋅ 4 = 28 sein, also ...

27 + ⬜ = 28

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 28 - 27 sein muss.

⬜ = 1

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

6; 7; 10; 9; 7; 10; 7

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 6 und der größte Wert, also das Maximum 10 ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 10 - 6 = 4.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

6 + 7 + 10 + 9 + 7 + 10 + 7 = 56

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 56 7 = 8

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
61
73
102
91

Der Modalwert ist also 7, weil er als einziger 3 mal auftritt.