Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen wurde gefragt, wie viele Personen in ihrem Haushalt leben. Dabei gaben 2 an, in einem 2-Personen-Haushalt zu leben, 4 in einem 3-Personen-Haushalt, 12 in einem 4-Personen-Haushalt und 7 Schüler:innen gaben an in einem Haushalt mit mindestens 5 Personen zu wohnen.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Haushaltsgrößen bei den Schüler:innen in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Schüler:innen zusammen und erhalten: 2 + 4 + 12 + 7 = 25

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

2-Personen: 2 25 = 8 100 = 8%

3-Personen: 4 25 = 16 100 = 16%

4-Personen: 12 25 = 48 100 = 48%

5-Personen oder mehr: 7 25 = 28 100 = 28%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 3200 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 135°

B: 90°

C: 90°

D: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=3200 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 135 360 = 3 8 3 8 ⋅3200 = 1200
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅3200 = 800
C 90 360 = 1 4 1 4 ⋅3200 = 800
D 45 360 = 1 8 1 8 ⋅3200 = 400

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 10m; 100m; 80m; 90m; 100m; 40m

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

10m + 100m + 80m + 90m + 100m + 40m = 420m

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 420 6 m = 70m

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 3; 22, ⬜ haben den Mittelwert 13.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

3+22+ 3 = 13

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

25+ 3 = 13

Wenn wir die Summe im Zähler durch 3 teilen, erhalten wir 13.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 3-fache von 13, also 3 ⋅ 13 = 39 sein, also ...

25 + ⬜ = 39

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 39 - 25 sein muss.

⬜ = 14

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

9€; 10€; 10€; 10€; 8€; 15€; 8€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 8€ und der größte Wert, also das Maximum 15€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 15€ - 8€ = 7€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

9€ + 10€ + 10€ + 10€ + 8€ + 15€ + 8€ = 70€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 70 7 € = 10€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
9€1
10€3
8€2
15€1

Der Modalwert ist also 10€, weil er als einziger 3 mal auftritt.