Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen wurde gefragt, wie viele Personen in ihrem Haushalt leben. Dabei gaben 16 an, in einem 2-Personen-Haushalt zu leben, 32 in einem 3-Personen-Haushalt, 114 in einem 4-Personen-Haushalt und 38 Schüler:innen gaben an in einem Haushalt mit mindestens 5 Personen zu wohnen.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Haushaltsgrößen bei den Schüler:innen in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Schüler:innen zusammen und erhalten: 16 + 32 + 114 + 38 = 200

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 200 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

2-Personen: 16 200 = 8 100 = 8%

3-Personen: 32 200 = 16 100 = 16%

4-Personen: 114 200 = 57 100 = 57%

5-Personen oder mehr: 38 200 = 19 100 = 19%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 32 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 270°

B: 45°

C: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=32 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 270 360 = 3 4 3 4 ⋅32 = 24
B 45 360 = 1 8 1 8 ⋅32 = 4
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅32 = 4

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 6300€; 8500€; 9700€; 1500€

Lösung einblenden

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

6300€ + 8500€ + 9700€ + 1500€ = 26000€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:

Mittelwert m = 26000 4 € = 6500€

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 6; 7, ⬜; 3; 8; 3 haben den Mittelwert 5.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

6+7++3+8+3 6 = 5

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

27+ 6 = 5

Wenn wir die Summe im Zähler durch 6 teilen, erhalten wir 5.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 6-fache von 5, also 6 ⋅ 5 = 30 sein, also ...

27 + ⬜ = 30

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 30 - 27 sein muss.

⬜ = 3

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

1,3€; 1,5€; 0,8€; 1,1€; 0,8€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 0.8€ und der größte Wert, also das Maximum 1.5€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 1.5€ - 0.8€ = 0.7€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

1,3€ + 1,5€ + 0,8€ + 1,1€ + 0,8€ = 5,5€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 5, teilen:

Mittelwert m = 5,5 5 € = 1,1€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
1.3€1
1.5€1
0.8€2
1.1€1

Der Modalwert ist also 0.8€, weil er als einziger 2 mal auftritt.