Aufgabenbeispiele von Daten

Durch Aktualisieren des Browsers (z.B. mit Taste F5) kann man neue Beispielaufgaben sehen


Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 50 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 46 Schüler:innen würden die CDU wählen, 43 die SPD, 36 die FDP und 25 eine der anderen Parteien.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 50 + 46 + 43 + 36 + 25 = 200

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 200 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Grüne: 50 200 = 25 100 = 25%

CDU: 46 200 = 23 100 = 23%

SPD: 43 200 = 21.5 100 = 21.5%

FDP: 36 200 = 18 100 = 18%

andere: 25 200 = 12.5 100 = 12.5%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

Du hast entweder einen veralteten Browser oder Javascript ausgeschaltet. Deswegen kannst du leider das SchaubBild nicht sehen :(

(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 80 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 90°

C: 45°

D: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=80 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅80 = 40
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅80 = 20
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅80 = 10
D 45 360 = 1 8 1 8 ⋅80 = 10

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 5,7cm; 8,6cm; 5,4cm; 1,5cm

Lösung einblenden

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

5,7cm + 8,6cm + 5,4cm + 1,5cm = 21,2cm

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 4, teilen:

Mittelwert m = 21,2 4 cm = 5,3cm

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 49, ⬜; 10 haben den Mittelwert 31.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

Lösung einblenden

Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

49++10 3 = 31

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

59+ 3 = 31

Wenn wir die Summe im Zähler durch 3 teilen, erhalten wir 31.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 3-fache von 31, also 3 ⋅ 31 = 93 sein, also ...

59 + ⬜ = 93

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 93 - 59 sein muss.

⬜ = 34

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

24kg; 29kg; 28kg; 27kg; 25kg; 29kg

Lösung einblenden

Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 24kg und der größte Wert, also das Maximum 29kg ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 29kg - 24kg = 5kg.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

24kg + 29kg + 28kg + 27kg + 25kg + 29kg = 162kg

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 162 6 kg = 27kg

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
24kg1
29kg2
28kg1
27kg1
25kg1

Der Modalwert ist also 29kg, weil er als einziger 2 mal auftritt.