Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

Bei einer Umfrage unter Schüler:innen geben 6 an, dass sie die Grünen wählen würden, wenn sie schon dürften. 6 Schüler:innen würden die CDU wählen, 6 die SPD, 5 die FDP und 2 eine der anderen Parteien.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Parteien in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Parteien zusammen und erhalten: 6 + 6 + 6 + 5 + 2 = 25

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 25 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Grüne: 6 25 = 24 100 = 24%

CDU: 6 25 = 24 100 = 24%

SPD: 6 25 = 24 100 = 24%

FDP: 5 25 = 20 100 = 20%

andere: 2 25 = 8 100 = 8%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 16 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 225°

B: 90°

C: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=16 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 225 360 = 5 8 5 8 ⋅16 = 10
B 90 360 = 1 4 1 4 ⋅16 = 4
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅16 = 2

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 70km; 110km; 110km; 70km; 40km; 20km

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

70km + 110km + 110km + 70km + 40km + 20km = 420km

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 420 6 km = 70km

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 2, ⬜; 8; 9; 4; 1; 5 haben den Mittelwert 5.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

2++8+9+4+1+5 7 = 5

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

29+ 7 = 5

Wenn wir die Summe im Zähler durch 7 teilen, erhalten wir 5.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 7-fache von 5, also 7 ⋅ 5 = 35 sein, also ...

29 + ⬜ = 35

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 35 - 29 sein muss.

⬜ = 6

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

130cm; 110cm; 100cm; 120cm; 200cm; 60cm; 120cm

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 60cm und der größte Wert, also das Maximum 200cm ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 200cm - 60cm = 140cm.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

130cm + 110cm + 100cm + 120cm + 200cm + 60cm + 120cm = 840cm

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 7, teilen:

Mittelwert m = 840 7 cm = 120cm

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
130cm1
110cm1
100cm1
120cm2
200cm1
60cm1

Der Modalwert ist also 120cm, weil er als einziger 2 mal auftritt.