Aufgabenbeispiele von Daten

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Relative Häufigkeiten

Beispiel:

An einem Sommertag wird an einer Kreuzung in der Stadt eine Verkehrszählung durchgeführt. Dabei werden in einer Stunde 13 Autos mit Verbrennungsmotor, 12 Elektroautos, 10 Fahrradfahrer und 5 Fußgänger gezählt.
Bestimme die relativen Häufigkeiten der verschiedenen Verkehrsteilnehmer in Prozent.

Lösung einblenden

Zuerst addieren wir alle Verkehrsteilnehmer zusammen und erhalten: 13 + 12 + 10 + 5 = 40

Um nun die relative Häufigkleit zu bestimmen, müssen wir einfach jede Zahl durch die Gesamtsumme 40 teilen:

Um dann aus dem Bruch auf die Prozentzahl zu kommen, müssen wir den Bruch so erweitern und evtl. wieder kürzen, dass der Nenner 100 wird:

Verbrennungsmotor-Auto: 13 40 = 65 200 = 32.5 100 = 32.5%

Elektroauto: 12 40 = 60 200 = 30 100 = 30%

Fahrrad: 10 40 = 50 200 = 25 100 = 25%

Fußgänger: 5 40 = 25 200 = 12.5 100 = 12.5%

Relative Häufigkeiten rückwärts

Beispiel:

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(Die Innenwinkel aller Sektoren
sind Vielfache von 45°)

Bei einer Datenerhebung werden 160 Personen befragt. Die prozentuale Anteile für die Optionen A, B und C sind in dem Kreisdiagramm rechts dargestellt.

Bestimme jeweils die tatsächlichen Anzahlen an Personen, die für A, B oder C gestimmt haben.

Lösung einblenden

Da ja gegeben ist, dass alle Innenwinkel der Sektoren des Kreisdiagramms Vielfache von 45° sind, kann man schnnell die Innenwinkel der einzelnen Sektoren bestimemen:

A: 180°

B: 135°

C: 45°

Wenn wir nun diese Winkel durch 360° teilen, erhalten wir die relativen Häufigkeiten.

Diese müssen wir dann nur noch mit der Gesamtzahl n=160 multiplizieren, um auf die tatsächlichen Personenzahlen zu kommen:

Optionrelative Häufigkeittatsächliche Zahl
A 180 360 = 1 2 1 2 ⋅160 = 80
B 135 360 = 3 8 3 8 ⋅160 = 60
C 45 360 = 1 8 1 8 ⋅160 = 20

Mittelwert berechnen

Beispiel:

Bestimme den Mittelwert von: 3km; 6km; 5km; 4km; 3km; 9km

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Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

3km + 6km + 5km + 4km + 3km + 9km = 30km

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 30 6 km = 5km

Mittelwert rückwärts

Beispiel:

Die Werte 1; 6; 9, ⬜; 10 haben den Mittelwert 7.

Welchen Wert muss dann das Kästchen ⬜ haben?

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Wir wissen ja, dass man den Mittelwert erhält, indem man alle Werte zusammenzählt und das Ergebnis durch die Anzahl der Werte dividiert, also:

1+6+9++10 5 = 7

Wenn wir nun alle Werte addieren erhalten wir:

26+ 5 = 7

Wenn wir die Summe im Zähler durch 5 teilen, erhalten wir 7.

Also muss doch die Summe im Zähler selbst gerade das 5-fache von 7, also 5 ⋅ 7 = 35 sein, also ...

26 + ⬜ = 35

Jetzt sieht man relativ leicht, dass dass Kästchen ⬜ = 35 - 26 sein muss.

⬜ = 9

Kenngrößen bestimmen

Beispiel:

Bestimme jeweils das Minimum, das Maximum, die Spannweite, den Mittelwert und den Modalwert von:

1,8€; 1,4€; 1,8€; 1,6€; 1,1€; 1,9€

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Minimum und Maximum

Wenn man sich alle Werte durchschaut, erkennt man schnell, dass der kleinst Wert, also das Minimum 1.1€ und der größte Wert, also das Maximum 1.9€ ist.

Spannweite

Die Spannweite ist einfach die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, also 1.9€ - 1.1€ = 0.8€.

Mittelwert

Um den Mittelwert zu ermitteln, müssen wir zuerst alle Werte addieren:

1,8€ + 1,4€ + 1,8€ + 1,6€ + 1,1€ + 1,9€ = 9,6€

... und dann diese Summe durch die Anzahl der Werte, also hier 6, teilen:

Mittelwert m = 9,6 6 € = 1,6€

Modalwert

Weil der Modalwert der Wert ist, der am häufigsten auftritt, erstellen wir eine kleine Tabelle mit den Häufigkeiten der Werte:

ZahlHäufigkeit
1.8€2
1.4€1
1.6€1
1.1€1
1.9€1

Der Modalwert ist also 1.8€, weil er als einziger 2 mal auftritt.