Aufgabenbeispiele von Ebenen bestimmen

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parallele Ebene durch Punkt

Beispiel:

Bestimme eine Koordinatengleichung der Ebene F, die parallel zur Ebene E: +3 x 3 = -5 ist und die den Punkt P(-5|5|-1) enthält.

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Jede zu E parallele Ebene hat den gleichen Normalenvektor n = ( 0 0 3 ) und damit die Form E: +3 x 3 = d .

Da der Punkt P(-5|5|-1) auf der gesuchten Ebene liegen soll, können wir diesen einfach einsetzen, um das d zu bestimmen.

+3 ( - 1 ) = d

0+0-3 = d

-3 = d

Die gesuchte Ebene hat somit die Gleichung F: +3 x 3 = -3 .

Punktprobe in Ebene mit Parameter

Beispiel:

Für welches a liegt der Punkt P(0|-5|-1) auf der Ebene E: -3 x 1 +a x 2 -5 x 3 = 10 ?

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Wir setzen einfach mal den Punkt P in E ein:

(-3)0 + a(-5) + (-5)(-1) = 10
0+a ⋅ (-5)+5 = 10 |-5
-5a = 5 | :(-5)
a = -1

Ebene aus orth. Geraden durch Punkt

Beispiel:

Bestimme eine Koordinatengleichung der Ebene E, die orthogonal zur Geraden g: x = ( -1 4 2 ) +t ( -5 -4 0 ) ist und die den Punkt P(-1|2|-4) enthält.

Lösung einblenden

Wenn E orthogonal zur Geraden g ist, so kann man den Richtungsverktor von g als Normalenvektor n = ( -5 -4 0 ) der gesuchten Ebene verwenden. Dadurch ergibt sich für die Koordinatengleichung der Ebene E: -5 x 1 -4 x 2 = d .

Da der Punkt P(-1|2|-4) auf der gesuchten Ebene liegen soll, können wir diesen einfach einsetzen, um das d zu bestimmen.

-5 ( - 1 ) -4 2 = d

5-8+0 = d

-3 = d

Die gesuchte Ebene hat somit die Gleichung F: -5 x 1 -4 x 2 = -3 .

spezielle Ebenen

Beispiel:

Welche besondere Lage hat die Ebene E: +9 x 3 = 8 ?

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Der Normalenvektor der Ebene ist n = ( 0 0 9 ) , er steht also senkrecht auf der x1-x2-Ebene. Also muss die Ebene parallel zur x1-x2-Ebene sein.

Eine Punktprobe mit dem Ursprung O(0|0|0) zeigt, dass dieser nicht auf der Ebene liegt. Also ist die Ebene parallel x1-x2-Ebene.

spezielle Ebenen aufstellen

Beispiel:

Bestimme die Koordinatengleichung der x1-x2-Ebene.

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Da der Normalenvektor der gesuchten Ebene senkrecht auf der Ebene steht, muss dieser n = ( 0 0 1 ) oder eben ein Vielfaches davon sein.

Die Koordinatengleichung hat also die Form + x 3 = d . Durch Einsetzen des Ursprungs O(0|0|0) in diese Gleichung erhält man
d = 00 + 00 + 10=0
also: + x 3 = 0

spezielle Ebene in Parameterform

Beispiel:

Welche besondere Lage hat die Ebene E: x = ( 3 3 -3 ) + r ( 0 0 9 ) + s ( 9 -9 -5 ) ?

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1. Weg:

Der 1. Spannvektor ist ja ( 0 0 9 ) und zeigt damit genau in gleiche Richtung wie die x3-Achse.

Damit ist die Ebene - unabhängig vom anderen Spannvektor - parallel zur x3-Achse.

2. Weg:

Da der 1. Spannvektor an zwei Stellen den Wert 0 hat, muss der Normalenvektor (der ja orthogonal zu den beiden Spannvektoren ist) an der x3-Koordinate den Wert 0 haben, denn
( 0 0 9 ) ( a b 0 ) =0 .

Also E: a x 1 +b x 2 = d

Wenn man jetzt aber die Spurpunkte der Ebene sucht, also auch x1 und x2 gleich 0 setzt, so erkennt man, dass die Ebene keinen Schnittpunkt mit der x3-Achse hat.

Also ist die Ebene parallel zur x3-Achse

Parameter bestimmen, dass g in E liegt

Beispiel:

Bestimme a und b so, dass die Gerage g: x = ( 4 -5 5 ) +t ( -5 -2 -1 ) komplett in der Ebene E: -2 x 1 +a x 2 +20 x 3 = b liegt.

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Wenn die Gerade g in E liegen soll, muss auch der Normalenvektor von E orthogonal zum Richtungsvektor von g sein, also muss gelten:

( -5 -2 -1 ) ( -2 a 20 ) = 0

(-5)(-2) + (-2)a + (-1)20 = 0
10+a ⋅ (-2)+(-20) = 0 |+10
-2a = 10 | :(-2)
a = -5

Für a = -5 ist also g parallel zu E oder liegt in E.
E hat dann also die Koordinatengleichung E: -2 x 1 -5 x 2 +20 x 3 = b .
Wenn g in E liegen soll, muss ja jeder Punkt von g in E liegen, also auch der Aufpunkt (4|-5|5).

Wir müssen also nur den Aufpunkt (4|-5|5) in E: -2 x 1 -5 x 2 +20 x 3 = b einsetzen, um noch das b zu bestimmen.

-2 4 -5 ( - 5 ) +20 5 = b

-8+25+100 = b

117 = b

Mit b = 117 ergibt sich somit als Koordinatengleichung für E: -2 x 1 -5 x 2 +20 x 3 = 117 .

Parameter für Lage von 2 Ebenen bestimmen

Beispiel:

Gegeben sind die Ebenen E: 25 x 1 +3 x 2 +4 x 3 = 34 und F: a x 1 +6 x 2 +8 x 3 = b . Bestimme a und b so, dass die beiden Ebenen echt parallel sind.

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Wenn die beiden Ebenen parallel oder identisch sein sollen, müssen ihre Normalenvektoren vielfache (oder gleich) sein. Es muss also gelten:
( a 6 8 ) = t⋅ ( 25 3 4 )

Man erkent nun gleich, dass dies nur für t = 2 möglich ist.

Daraus ergibt sich aber in der 1. Zeile: a = 2 ⋅ 25 = 50.

Für a = 50 sind die Ebenen also parallel oder sogar identisch, für F gilt also
F: 50 x 1 +6 x 2 +8 x 3 = b .

Wenn man nun die Gleichung der Ebene E mit t = 2 durchmultipliziert, so erhält man
E: 50 x 1 +6 x 2 +8 x 3 = 68 , d.h. für b = 68 sind die beiden Ebenen identisch.

Genau das wollen wir ja aber gerade nicht, deswegen können wir jeden beliebigen Wert für b ≠ 68, also z.B.: b = 69 setzen.